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Beitrag von Karl-Heinz Brausen, Datteln – 15.03.2012

Falsche Ideen: die Dreckschleuder

Über vieldiskutierte Projekte gibt es Aussagen, die man immer wieder hört. Aber die müssen ja nicht richtig sein. Ich möchte einige dieser Aussagen zu Datteln 4 hier aufgreifen und sagen, wie es richtig ist. In diesem Beitrag: die Dreckschleuder.

Falsch: „Datteln 4 - und alle Kohlekraftwerke - sind Dreckschleudern“

Fragen Sie sich doch mal, welchen Dreck die denn schleudern? In Deutschland gibt es eine vorbildliche Umweltgesetzgebung zum Schutze der Bevölkerung. Allen Betreibern von großen Industrieanlagen sind die sehr niedrigen Grenzwerte für Emissionen gesetzlich vorgeschrieben. Die Anlagen werden, und das gilt auch für das alte und das neue Dattelner Kraftwerk gleichermaßen, ständig vom Umweltamt überwacht. Zu dem Zweck stehen Mess- und Datengeräte, die in Echtzeit vom Umweltamt abgefragt werden, in den Anlagen. Wird ein Grenzwert auch nur kurz überschritten muss der Betreiber sofort Maßnahmen ergreifen.

Die Basis für den Schutz der Bevölkerung bildet das Bundesimmissionsschutzgesetz (kurz BImschG) und weitere Verordnungen. Einen umfassenden Überblick können Sie sich auf den Webseiten des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, kurz LANUV, verschaffen: http://www.lanuv.nrw.de/home.htm (dies ist ein externer Link und öffnet ein neues Browserfenster).

Konkret können Sie z.B. die aktuelle Luftbelastung in Datteln-Hagem abfragen: http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_luft_akt.htm (dies ist ein externer Link und öffnet ein neues Browserfenster).