Ja zum Kraftwerk Datteln 4

  • Das neue Kraftwerk ist nicht nur für Datteln als Gewerbe- und Industriestadt, sondern auch für die Region und für das Land Nordrhein-Westfalen ein wichtiger Beitrag zur Erneuerung des Kraftwerkparks und zur Versorgungssicherheit mit elektrischer Energie. Es sollen die veralteten Kraftwerksblöcke 1 bis 3 in Datteln sowie das Kraftwerk Shamrock in Herne ersetzt werden.

 

  • Der vorgezogene Ausstieg aus der Versorgung mit Atomstrom, der stockende Ausbau der Stromnetze um Strom von den Windparkanlagen im Norden von Deutschland zu den Verbrauchern im Süden zu transportieren, die nicht rentable Speicherung von nicht kontinuierlich erzeugtem Strom aus erneuerbaren Energiequellen machen den Bau von Datteln 4 erforderlich.

 

  • Konventionelle Kraftwerke liefern Strom bei Windstille und bedecktem Himmel auch über Tage und Wochen hinweg. Auf diese so genannte bedarfsgerechte Erzeugung kommt es auch in Zeiten der Energiewende entscheidend an. Auch in Zukunft werden konventionelle Kraftwerke wie Datteln 4 für eine gesicherte Stromversorgung für den Industriestandort NRW unverzichtbar sein.

 

  • Die mit der Energiewende beschlossene schrittweise Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung muss so gestaltet werden, dass die Stromversorgung auch in Zukunft bezahlbar und vor allem sicher bleibt. Besonders für produzierende Unternehmen ist Versorgungssicherheit essenziell. Aber auch für uns Bürger ist eine sichere Stromversorgung ein hohes Gut. Denn fällt der Strom aus, geht nichts mehr – kein Licht, keine Heizung, kein Kühlschrank, keine Kaffeemaschine.

 

  • Datteln 4 sichert nicht nur direkte Arbeitsplätze im Kraftwerk, sondern auch außerhalb in Datteln und der Region. Es hilft dabei Industriegebiete wie den newPark für Unternehmen interessant zu machen, da hier Industrieansiedlungen entsprechende Planungssicherheit erhalten.

    Produktion und industrielle Wertschöpfung siedeln sich dort an, wo die Energieversorgung passt, direkte und nachgelagerte Arbeitsplätze allerdings auch.

    Und wie wichtig es ist, Einnahmen aus Gewerbesteuern zu erhalten bzw. auszubauen, um die städtische Infrastruktur finanzieren zu können, kann man täglich aktuell in der Presse nachlesen.

 

  • Das Altkraftwerk ist jetzt schon ein wichtiger Pfeiler für die Sicherstellung des Bahnverkehrs. Datteln 4 wird größter Einspeisepunkt für Bahnstrom, d. h. 25 Prozent des deutschen Bahnstroms kommt zukünftig aus Datteln.

 

  • Datteln 4 nutzt die effiziente Art der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zur Wärmeproduktion. In Datteln werden 50% des Raumwärmebedarfs (das sind z. Zt. ca. 1800 Haushalte mit steigender Tendenz) durch die Fernwärme abgedeckt. Mit der Inbetriebnahme soll sowohl das Inselnetz Datteln als auch das überregionale Fernwärmeverbundnetz Recklinghausen / Shamrock gesichert versorgt werden.

    Fernwärme aus KWK-Anlagen ist eine primärenergiesparende Art der Energienutzung, denn die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme sorgt für eine optimale Ausnutzung der eingesetzten Brennstoffe. Der Neu- und Ausbau von Fernwärmenetzen in Deutschland ist politisch gewollt und trägt zum Erreichen des Ziels der Bundesregierung bei, die CO2-Emissionen um 40 Prozent bis zum Jahr 2020 zu reduzieren. Darüber hinaus ist Fernwärme mit einem KWK-Anteil von mehr als 50 Prozent nach dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) als Ersatzmaßnahme der Wärme aus erneuerbaren Energien gleichgestellt.

 

Ja zum Standort Datteln 4

  • Mit einem existierenden Bahnstrom und Fernwärmenetz, dem eigenen Parallel-Hafen sowie der optimalen Anbindung an das Bahn- und Fernstraßennetz ist Datteln 4 ein idealer Standort.

 

  • Nach dem Abstandserlass, der sich auf Luft- und Lärmimmissionen bezieht, beträgt der Schutzabstand zwischen Wohngebieten und Kraftwerken mit Feuerungsanlagen für den Einsatz von Brennstoffen bei denen die Feuerungswärmeleistung 900 MW übersteigt 1.500 m.

    Mit dem Abstand soll allgemein gewährleistet werden, dass Gefahren, erhebliche Nachteile oder Belästigungen vermieden werden. Im Fall von Datteln 4 wurde der Abstand zwischen Kraftwerk und Wohnbebauung im Hinblick auf unterschiedliche Auswirkungen (mögliche Schadstoffimmissionen, Lärm, Auswirkungen auf das Landschaftsbild) intensiv in Gutachten untersucht. Sie alle wurden dann im Rahmen des immissionsschutzrechtlichen Verfahrens bewertet. Die Ergebnisse besagen, dass alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten und der Bau des Kraftwerks dort zulässig ist, wo Datteln 4 gebaut wird.

 

  • Um die Umweltauswirkungen von Bau und Betrieb des neuen Kraftwerks präzise zu erfassen, wurde von E.ON ein sogenanntes Umweltmonitoring initiiert. Im Rahmen dieses Umweltmonitoring werden vielfältige Messungen durchgeführt und zahlreiche Gutachten zur Umweltsituation im Umfeld des Kraftwerks erstellt. Das dabei verwendete Messstellennetz zählt zu den dichtesten in Deutschland. Die Untersuchungsergebnisse werden regelmäßig in Berichten veröffentlicht. Diese sind auch auf der Internetseite http://www.kraftwerk-datteln.de  (öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster) verfügbar.

 

  • Dauer und Ziele des Umweltmonitorings:

- Systematisch und kontinuierlich Daten erfassen.

Seit dem Baubeginn im Februar 2007 werden Umweltdaten zur Qualität von Luft, Boden, Wasser und Klima sowie zu Belästigungen durch Lärm, Erschütterungen und Lichtquellen erhoben und durch unabhängige Gutachter ausgewertet. Ab dem Berichtsjahr 2008 werden die Ergebnisse zweimal jährlich in einem Bericht zusammengefasst und veröffentlicht. Diese Untersuchungen werden auch noch während der ersten drei Betriebsjahre von Datteln 4 fortgesetzt. Damit liegt dann eine umfangreiche Datensammlung über einen Zeitraum von mehreren Jahren vor.

- Auswirkungen von Lärm, Erschütterungen und Lichtquellen

- Schutz des Bodens

- Güte von Grund- und Oberflächenwasser

- Auswirkungen auf das lokale Klima

- Reinhaltung der Luft

- Landwirtschaftliches Monitoring

- Entwicklung der Verkehrsdichte

 

Ja zum Kohlekraftwerk Datteln 4

  • In Anbetracht der Tatsache das z. Zt. im Fernsehen und der Presse sich fast in regelmäßigen Abständen Wissenschaftler, Physiker und Ingenieure über den Einfluss von CO2 auf das Klima streiten, ja sogar immer mehr renommierte Experten von der “Klimalüge“ reden, wollen wir hier in Deutschland das Weltklima retten in dem der Bau von Kohlekraftwerken verhindert werden soll.

    Es nährt sich der Verdacht, dass es sich bei der „Klimalüge" um eine von langer Hand eingefädelte Aktion handelt, um uns kräftig in die Taschen zu langen und uns zu einem ökologisch-politisch-korrekten Lebensstil zu zwingen.

 

  • Der zulässige Ausstoß von CO2 beträgt Deutschlandweit 0,73 Prozent und ist somit ein marginaler Anteil am Welt-Ausstoß.

 

  • Europas größtes Monoblock-Steinkohle-Kraftwerk Datteln 4 produziert mit weniger Kohle mehr Strom und senkt damit gleichzeitig den CO2-Ausstoß um 20 Prozent. Datteln 4 wird einen Wirkungsgrad von mehr als 45 Prozent haben. Das ist deutlich über dem weltweiten Durchschnitt von 30 Prozent und bedeutet konkret eine Einsparung von weit über einer Million Tonnen CO2 pro Jahr. Damit leistet das Kraftwerk einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in NRW.

 

  • Datteln 4 hat das Ziel die Luftreinheit immer weiter zu verbessern und die Region zu entlasten. E.ON investiert nicht nur allein in die technische Verbesserung des Kraftwerks, sondern vor allem in die verbesserte Umwelttechnologie. Durch modernste Rauchgasreinigungstechnik ist Datteln 4 in der Lage, den Schadstoffausstoß im Vergleich zu Altanlagen zu heute deutlich zu senken. Durch die mehrstufige Rauchgasreinigung werden die gesetzlichen Grenzwerte für Stoffe nicht nur eingehalten, sondern in weiten Teilen auch deutlich unterschritten.

 

Wer sagt: Wir sind nicht gegen Kohlekraftwerke, nur nicht an dieser Stelle, handelt nach dem Motto „wasch mich, aber mach mich nicht nass“

Der Bau von Datteln 4 darf nicht aus ideologischen Gründen verhindert werden.

Deshalb mein Aufruf - Ja zu Datteln 4 !

 

 

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